Die
einleitenden Worte des Priesters wurden durch Kriegsgeräusch
unterbrochen – und wir erinnerten uns an die jetzige Situation in
der Welt.
Als
Zeichen, dass viel Finsternis herrscht in den Herzen der Menschen
in der Welt wurden die Kerzen in der Kirche ausgelöscht und wir
riefen Gott um sein Erbarmen an.
Viele Wege haben uns hier zusammengeführt.
Täglich gehen wir Wege, die uns mit anderen Menschen
zusammenführen, und Wege, die uns trennen.
Manchmal brauchen wir Mut und Hilfe, um Wege des Friedens zu
gehen.
Wege des Friedens entstehen nur, wenn wir sie gehen, wenn wir
mutig den Weg unter die Füße nehmen und auf andere zugehen.
Jesus Christus ist für uns zum Weg geworden.

Im Vertrauen auf ihn können wir den Weg gehen, den er uns
gezeigt hat.
Sein Weg war ein Weg des Friedens und der Liebe.
In Jesus ist Gott zu den Menschen gekommen und hat Schritte des
Friedens gewagt.

Jesus Christus, der in unserer Mitte ist, will unsere Schritte
auf den Weg des Friedens lenken.
Nach
dem Hören des Wortes Gottes und den Worten des Priesters, dass wir
uns um Vorsorge bemühen sollen für den Frieden in der Welt,
brachten wir unsere Bitten vor Gott.
Bitten
für den Frieden in der Welt, in unseren Familien, in der Schule
und in unserem Herzen und zündeten die Kerzen wieder an vom Licht
der Osterkerze.

Beim
Friedensgruß brachten dann die Kinder allen Gläubigen ein Zeichen
des Friedens: Ein Gebet und den Wunsch für den Frieden für uns
alle und für die ganze Welt.
Wie
schon gewohnt war es wieder der Kinderchor von Ybbs der die
Messe musikalisch mitgestaltete. Schön war es mitzuerleben, dass
viele Menschen, viele Familien sich an diesem Sonntag in der
Kirche versammelten, um gemeinsam zu feiern, zu singen und zu
beten…. Diesen Sonntag ganz besonders für den Frieden.