Nachtwanderung der Firmgruppe

Am 14. Februar war es so weit, 25 Firmlinge trafen sich um 17 Uhr mit ihren Firmbegleitern vor dem Pfarrhof um sich gemeinsam auf den Weg nach Maria Taferl zu machen. Diese gemeinsame Unterwegssein sollte für die Jugendlichen Zeichen sein für ihren eigenen Lebensweg. Sowie die Wanderung geprägt war von einem Aufbruch, einem gemeinsamen Gehen, vielleicht auch manchmal allein unterwegs zu sein, von der Erfahrung, dass es auch manchmal dunkel ist auf dem Weg, dieser durchaus auch einmal sehr steil, steinig und anstrengend ist, von der Erfahrung ein Ziel vor Augen zu haben, auch einmal eine Pause einlegen zu müssen – so ist es ja auch sehr oft in unserem eigenen Leben. Wir machen auch hier die Erfahrung, dass wir oft aufbrechen müssen, Ziele verfolgen, der Lebensweg nicht immer einfach zu bewältigen ist, manchmal eine ziemliche Kraftanstrengung von uns fordert ….. und wir schlussendlich immer unser Ziel erreichen werden. Das Ziel, dass Gott uns in seine Arme schließt und uns aufnimmt in seine Liebe.

So erreichten wir auch auf unserer Wanderung unser Ziel. Wir machten Einkehr im Gotteshaus, wo wir gemeinsam sangen, aus der Hl. Schrift lasen, dass es die Aufgabe jedes Menschen ist Licht der Erde und Salz für die Welt zu sein und brachten unsere Bitten vor Gott.
Lege den schützenden Mantel deiner Liebe über unsere Angehörigen, Freundinnen
und Freunde. Sei mit Ihnen in ihren Dunkelheiten, weite ihre Herzen, wo sie bedrängt
sind und eng geworden sind. Hilf uns gegenseitig Licht zu sein durch gute Worte und
Anerkennung.

Für die, die sich von Dunkelheit ausweglos umgeben fühlen und in ihrem Leben keinen Sinn mehr sehen
Schicke ihnen Menschen, die es verstehen, ihre aussichtslose Situation zu erhellen
und ihnen Mut zur Zukunft schenken.

Für die Kinder und Jugendlichen in aller Welt. Viele leiden unter Krieg und Gewalt,
viele werden versklavt und missbraucht. Stärke alle, die sich für Menschenwürde und
Gerechtigkeit einsetzen, lass ihre Arbeit nicht vergeblich sein.

Für alle Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz und keine Arbeit finden. Dass sie
in ihrer Situation nicht verzweifeln und die Hoffnung nicht aufgeben.

Stehe denen bei, die eine wichtige Entscheidung für ihr Leben treffen müssen.
Gib ihnen ermutigende und wissende Menschen zur Seite.

Stärke unser Verantwortungsbewusstsein für die Natur und ihre Quellen des Lebens:
für das Wasser, die Luft und den Boden.

Christus, dein Licht gehe auf in dieser Welt. Nimm du Gestalt an in unserem Leben.
Erleuchte alles, was dunkel ist in uns, was uns beschäftigt und bedrängt, was uns
immer wieder hindert zu leben. Trage unseren Schmerz und unsere Angst,
verwandle alles in deinem Licht.

Bevor alle wieder nach Hause fuhren, kehrten wir im Pfarrhof ein, wo bereits wärmender Tee und Faschingskrapfen gerichtet wurden, und wir konnten uns dort noch ein wenig stärken, miteinander plaudern und ausrasten.
Wir die Firmbegleiter hoffen, dass es für die Jugendlichen, die sich auf ihre Firmung vorbereiten, doch eine Erfahrung war, an die sie sich vielleicht in ihrem späteren Leben erinnern werden.

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Seite zuletzt geändert am: 17-09-03