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Weitere Gruppen bzw. Dienste
Mesner
Als hauptverantwortliche Mesnerin arbeite ich,
Martha Schadenhofer, jetzt seit Oktober 2003
in unserer Pfarre.
Ich bin zuständig für alle Sonn- und
Feiertagsmessen und für die Vorabendmessen, für
die Taufen, Hochzeiten und Begräbnisse und für
alle Feste in unserer Pfarre, wie z.B.
Erstkommunion, Firmung, Fronleichnam usw.
Ich kümmere mich um die Kirchenwäsche und
organisiere die Reinigung der Kirche, außerdem
bin ich dafür verantwortlich, dass immer
genügend Kerzen, Hostien und Messwein vorhanden
sind.
Die Anschlagtafeln im Glockenhaus und beim
Kircheneingang gehören ebenso zu meinem
Aufgabenbereich, wie die Tauftafel, die
Sterbebildertafel und das Schreiben des
Totengedenkbuches.
Helfer im Mesnerdienst sind Frau Elfriede
Schagerl und Frau Rosa Stockinger, die die
Wochentagsmessen betreuen. Außerdem kümmert sich
Frau Stockinger auch um den Blumenschmuck der
Kirche.
Chronik und
Archiv
Chronik und Archiv klingt für viele Menschen
einfach nur verstaubt.
Es gibt aber auch solche, denen das Herz höher
schlägt, wenn sie nur an alte Bücher oder
sonstige Dinge, die schon etwas vergilbt,
zerschlagen oder vom Wurmfraß befallen sind,
denken.
Eine Chronik muss immer erst einmal geschrieben
werden, also ist das „jetzt“ besonders wichtig.
Was sich in unserer Pfarre so tut, das schreibe
ich in einem dicken Buch alles auf. Vieles davon
scheint jetzt noch gar nicht wirklich wichtig zu
sein, ist es doch das alltägliche Leben unserer
Pfarre. Aber dennoch werden in späteren Zeiten
einmal Menschen daran interessiert sein, was
sich in unserer Zeitepoche so alles getan hat.
Wir haben leider nur zwei dieser Bücher in
unserer Pfarre. Das neuere begann im Jahre 1988
und wird noch fortlaufend geschrieben. Die
ältere Chronik beginnt im Jahre 1865. Davor
wurde über 100 Jahre lang keine Chronik
verfasst. Die älteren Schriften, die einmal
vorhanden waren, sind großteils beim Stadtbrand
von 1716 verbrannt, aber auch durch Plünderungen
und in der Zeit der Reformation ging vieles
unserer Pfarrgeschichte verloren.
In unserem Archiv gibt es leider nicht mehr
allzu viele wirklich alte Schriften oder Bücher.
Das meiste, das noch vorhanden war, gab Pfarrer
Hubert Ricken im Jahre 1967 ins Diözesanarchiv,
aber auch in anderen Archiven finden sich noch
Schriften aus unserer Pfarre.
Alles, was wir noch im Hause haben, versuche ich
seit einigen Jahren zu ordnen. Alle älteren
Schriften, die natürlich in Kurrent geschrieben
sind, tippe ich in den Computer und lege dann
dafür eigene Mappen an, damit auch die, die die
alten Schriften nicht mehr entziffern können,
und das werden ja immer mehr, besonders auch in
späteren Zeiten noch Zugang zu diesem Wissen
haben.
Vorbeter
Seit
2004 versuchen wir -
Martha Schadenhofer
-
Josef Poschenreithner – die Betstunden in
einer zeitgemäßen Form zu gestalten.
Nicht mehr das schnelle herunterbeten des
Rosenkranzes und das einschließen möglichst
vieler bereits Verstorbener steht im Mittelpunkt
einer Betstunde, sondern der/die Verstorbene
selbst.
Deshalb steht in unserer Mitte auch immer ein
Bild des/der Verstorbenen und eine Kerze, auf
der Name und Sterbedatum verzeichnet sind.
Diese Gedenkkerzen, die Petra Lindorfer
gestaltet, brennen sowohl bei der Betstunde als
auch beim Requiem und werden dann den
Hinterbliebenen als Zeichen unserer Anteilnahme
mitgegeben.
Aber auch verschiedene Symbole werden in das
Gebet mit einbezogen (z. B. Blumen, Kerzen, ein
Werkzeug oder ein Instrument, das der
Verstorbene spielte usw.). Das, was den
Verstorbenen ausgemacht hat, seine Beziehungen
zu den Menschen, seine Arbeit, seine Hobbys,
seine Vorlieben oder auch seine besonderen
Eigenarten rufen wir uns mit besinnlichen
Texten, aber auch im stillen Gedenken, untermalt
von Musik (eventuell auch ein Lieblingsstück des
Verstorbenen) in Erinnerung.
Das gemeinsame, bewusst langsame und ruhige
Beten von drei Gesetzchen des Rosenkranzes soll
in uns Ruhe aufkommen lassen, uns aber auch die
Würde des Gebetes bewusst machen.
Kirchenführer
Da ich mich schon immer für unsere Kirche
interessiert habe und als Mesnerin auch die
Gelegenheit habe, hier alles in Ruhe und ganz
aus der Nähe zu betrachten, habe ich vor einigen
Jahren begonnen, die Schönheiten unserer Kirche
auch anderen näher zu bringen.
Nach meiner Ausbildung zur Kirchenführerin
arbeite ich nun in verschiedenen Bereichen der
Kirchenführung.
Unsere Kirche hat so vieles zu bieten! Wir
können sie aus rein historischem Interesse
erkunden, wir können sie aber auch meditativ
betrachten und so vieles von ihr erfahren.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten in unserer
Kirche. Wer will, kann mit mir einmal eine ganz
spezielle Kirchenführung machen. Hier einige
Themen:
- „Kirchenmausführung für Kinder,
für Jugendliche, aber auch für alle anderen,
die gerne dahinter schauen“
- „Meditative Kirchenführung“
- „Ybbser erkunden ihre Kirche“
- „Die Altäre unserer Kirche“
- „Die Heiligen in unserer Kirche“
- „Grabplatten in und um unsere Kirche“
- „Kirchenführung bei Nacht“
- „Kirchenführung für Radfahrer, für
Pilger, für Eilige und für solche, die viel
Zeit mitbringen, ... – usw.
Falls sie selbst noch Ideen und Wünsche
haben, so werde ich gerne versuchen auf sie
einzugehen.