Messstipendien:
Mit dem so genannten Messstipendium
(„eine Messe Zahlen“ wie der Volksmund sagt)
sind zwei verschiedene Anliegen miteinander
verbunden.
Einmal ist es das
gemeinsame Gebet des Priesters und der
gesamten Gottesdienstteilnehmen für ein
bestimmtes Anliegen, das genannt werden
kann. Am häufigsten wird dabei für
Verstorbene gebetet. Dies ist eine gute Form
der Erinnerung und der Trauerarbeit die sich
für die Freunde und Angehörigen oft über
Monate und Jahre hinweg erstreckt. Die
gemeinsame Erinnerung und das Gebet helfen
Abschied zu nehmen.
Mit der Bitte um dieses
Gebet ist das Bezahlen eines Messstipendiums
verbunden. Damit soll ein Beitrag für die
bei jeden Gottesdienst anfallenden Kosten
geleistet werden. So werden von diesem Geld
Ministranten, Organist und Messner bezahlt.
Weitere Kosten wie Strom und Heizung sollten
von den sonntäglichen Opfersammlungen
gedeckt sein.
Die Höhe der
Messstipendien:
Für eine Stille Messe
(Messe ohne Organisten): €
7,00.-
Für eine Singmesse (Messe mit Organisten):
€ 15,70.-
Die
Aufteilung des Messstipendiums:
Priester:
€ 2,50.-
Messner:
€ 3,00.-
Ministranten: €
1,50.-
Organist:
€ 8,70.-
Organisten mit höherer
Qualifikation werden aus Mitteln der Pfarre
entsprechend höher entlohnt)

Seelsorge in der
Pfarre Ybbs:
Für Gespräche in
verschiedenen seelsorgliche Anliegen und
über den Glauben stehen Ihnen Pfarrer,
Diakon und Pastoralassistent gerne zur
Verfügung. Haben Sie ruhig den Mut uns zu
kontaktieren, wenn Sie ein Gespräch wünschen
oder Sorgen, Anregungen oder Beschwerden
loswerden wollen.
Pfarrer Johann Wurzer
Tel.: 0676/826688063
Email:
pfarrer@pfarre-ybbs.at
"Seid
stets bereit, jedem Rede und Antwort zu
stehen, der nach der Hoffnung fragt die euch
erfüllt."
(1 Petr. 3,15)
Diakon und Pastoralassistent Josef Poschenreithner
Als
Diakon und Pastoralassistent der Pfarre und
seelsorglicher Begleiter im Nibelungenheim
und Therapiezentrum möchte ich auch für alle
Anliegen und Fragen von Ihnen, die sie hier
in der Pfarre Ybbs wohnen, da sein. Neben
dem Angebot des Seelsorggesprächs beim Herrn
Pfarrer können Sie sich auch an mich
wenden, wenn sie ein Gespräch wünschen, oder
jemanden, der ein wenig Zeit für sie in
ihrem Anliegen haben soll.
Sie erreichen mich unter der Telefonnummer:
0676/826688392 – oder sie schreiben mir ein
Email unter:
pastoralassistent@pfarre-ybbs.at
Als Diakon und Pastoralassistent sehe ich
es als meine seelsorgliche Aufgabe für die
Anliegen der Menschen da zu sein und in
schwierigen Situationen zu begleiten. Da ich
selbst vor Jahren schwer an Krebs erkrankt
bin und Auseinandersetzung mit Krankheit und
Sterben für mich zur Notwendigkeit wurde,
bin ich auch gerne da, um Unterstützung
anzubieten im Suchen des eigenen gehbaren
Weges in Krisensituationen.
Um meine seelsorgliche Kompetenz zu
erweitern, habe ich auch in den letzten
Jahren eine Ausbildung in psychosozialer
Beratung besucht und hoffe dadurch noch
besser für Sie in ihren Anliegen da sein zu
können.
Ich danke für ihr Vertrauen und ihren Mut
eine Auseinandersetzung mit sich und ihrem
Leben zu wagen und so vielleicht neu die
Schönheit und Fülle des Lebens entdecken zu
können.

Ich möchte mein Kind taufen lassen – Was ist
zu tun?
Vereinbarung des Tauftermins:
Vereinbaren sie in der Pfarrkanzlei
einen Termin für die Tauffeier.
Taufgespräch:
In den Wochen vor der Taufe kommt der
Taufspender (Priester oder Diakon) zu einem
Taufgespräch (der Termin dafür wird
telefonisch vereinbart). Dabei wird über
Sinn und Wert der Taufe und der einzelnen
Zeichen und Gesten ebenso gesprochen, wie
über den Ablauf und die Gestaltung der
Tauffeier. Auf jeden Fall sollen bei diesem
Gespräch Vater und Mutter des Täuflings
dabei sein, nach Möglichkeit auch die Paten.
Es werden dabei auch die für die
Taufbucheintragung erforderlichen Daten
erhoben. (Geburtsurkunde des Kindes,
Taufscheine sowie Trauschein bzw.
Heiratsurkunde der Eltern (sofern vorhanden)
werden dafür benötigt.)
Warum Kindertaufe?
Für viele junge Paare stellt sich heute die
Frage, ob sie ihr Kind taufen lassen sollen.
Sie scheuen sich, der freien Entscheidung
ihres Kindes vorzugreifen und es durch die
Taufe religiös festzulegen. Sie wollen ihm
die Möglichkeit geben, später selbst zu
entscheiden.
Es ist allerdings unmöglich und auch nicht
erstrebenswert, wertfrei zu erziehen. Ein
Kind wird im religiösen Bereich ebenso wie
in anderen Lebensbereichen von den
Wertehaltungen seiner Eltern vorgeprägt. Die
Eltern treffen immer (Vor)Entscheidungen,
auf deren Basis das Kind später seine
eigenen, freien Entscheidungen treffen kann.
Durch die Taufe und durch die Erziehung zum
christlichen Glauben kann das Kind Wurzeln
entwickeln, die für das ganze Leben wertvoll
sind. Es wächst in den Glauben hinein, wird
mit den verschiedenen Formen kirchlichen
Feierns und persönlichen Betens vertraut und
kann auf dieser Basis später eine freie
Entscheidung zum Glauben treffen. Im
Sakrament der Taufe wird spürbar: jeder
Mensch ist Kind Gottes und lebt aus der
Liebe Gottes. Die Taufe ist gleichzeitig die
Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft.
Das Patenamt:
Der Pate bzw. die Patin sollen Menschen
sein, die das Taufkind auf ihrem Lebens- und
Glaubensweg in besonderer Weise begleiten
können. Es ist daher nicht sinnvoll für
diese Aufgabe jemanden auszuwählen, der
religiös uninteressiert ist. Heute sollte er
vor allem ein Mensch sein, zu dem das
Taufkind in schwierigen Lebensphasen
vertrauensvoll kommen kann. Er oder sie soll
ein Mensch sein, der dem Kind und später dem
Jugendlichen ein ermutigendes Vorbild für
ein Leben aus dem Glauben ist.
Buchempfehlung: P. Anselm GRÜN, Die
Taufe - Feier des Lebens, Münsterschwarzach
22001

Das Sakrament der Ehe
Einige praktische Hinweise:
- Sie wollen kirchlich heiraten:
Nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Pfarramt
auf und vereinbaren Sie einen Termin, wo
alles weiter geklärt werden kann. Für die
Vormerkung des Hochzeittermins ist es ratsam
sich rechtzeitig zu melden.
- Dokumente: Taufschein (nicht älter
als ein halbes Jahr), Geburtsurkunde, ev.
Heiratsurkunde (standesamtlich), Bestätigung
über Teilnahme an den Weggesprächen (siehe
unten).
- Kosten: Eine Trauung in der
Heimatpfarrkirche ist kostenlos. Das
Messstipendium für die Trauungsmesse wird
von der Pfarre übernommen. Für die Kosten
zusätzlicher Mitwirkender bei Gestaltung des
Gottesdienstes, z.B. eines (Kirchen-) Chor
muss das Brautpaar allerdings selbst
aufkommen.
- Eheseminare: In der Pfarre gibt es
auch jährlich zweimal die Möglichkeit sich
in einem Eheseminar auf die Trauung
vorzubereiten. Diese finden an einem Sonntag
in der Zeit von 9:00 – 17:00 Uhr statt und
werden von einem Ehepaar geleitet.
Kirchliche Trauung – Wozu?
Wozu sollen wir heiraten und wozu kirchlich
heiraten? Eine Frage die oft gestellt wird
und die sich in einigen Zeilen sicher nicht
zufrieden stellend beantworten lässt. Einige
Gedanken und Anregungen zum Nachdenken habe
ich zusammengetragen. Vielleicht ist etwas
dabei, was Sie anspricht.
Das öffentliche, für immer zugesagte Ja des
Partners befreit mich von der Angst er
könnte mich morgen schon verlassen.
Wenn Du zu mir ein für allemal Ja gesagt
hast, dann steh ich nicht unter Druck Dir
und mir jeden Tag beweisen zu müssen, dass
ich es noch wert bin, dass Du bei mir
bleibst.
In der kirchlichen Trauung erhalten die
Partner über ihre Liebe zueinander hinaus
noch ein neues, starkes Fundament. Sie
erfahren: Nicht nur wir versuchen einander
zu tragen, sondern wir sind beide für uns
allein und gemeinsam von Gott getragen. Wo
wir an Grenzen der gegenseitigen Annahme
stoßen, da können wir in ihm letzte
Geborgenheit suchen.
Wer Gott als den Dritten im Bunde vergisst,
steht in der Gefahr seinen Partner zum Gott
zu machen – zu dem, von dem ich letzten Sinn
und Halt für mein Leben erfahren kann. Ob
das mein (e) Partner (In) wohl leisten kann.
Das Leben als Christliche Ehepartner ist ein
Sakrament, das heißt ein Zeichen der Liebe
Gottes in dieser Welt. In unsere Liebe
zueinander zeigen wir, wie Gott uns Menschen
liebt.
„Echte Partner starren nicht aufeinander und
erwarten nicht Unmögliches vom Anderen. Sie
gehen ihren eigenen Weg, stehen auf eigenen
Beinen. Aber sie haben das gleiche Ziel und
können so trotzdem einen Großteil des Weges
gemeinsam zurücklegen. Dabei erleben sie
immer wieder von neuem, wie bereichernd und
beglückend die Nähe des Partners ist“.
(Fritz Fischalek)
Sie können in jedem Fall das Gespräch mit
einem der Seelsorger suchen,
um mögliche Zweifel, Sorgen oder Probleme zu
erörtern.
Buchtipps:
Die Trauung. Segen für das gemeinsame Leben,
P. Anselm Grün, Münsterschwarzach, 2000.
Heiraten. Wir trauen uns, Eine Broschüre des
Forum „Beziehung, Ehe und Familie“ der
Katholischen Aktion Österreich, 1010 Wien,
Spiegelgasse 3,
Tel.: 01/51552/3690, E-Mail:
forum-bef@kaoe.at

„Schwestern und Brüder, wir wollen
euch über die Verstorbenen nicht in
Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert
wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
Wenn Jesus – und das ist unser Glaube –
gestorben und auferstanden ist, dann wird
Gott durch Jesus auch die Verstorbenen
zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen.“
(1 Thess 4,13-14)
Aus dieser Hoffnung der Auferstehung
heraus nehmen wir als Christen Abschied von
unseren Verstorbenen. Dank für Ihr Leben und
Trauer um Ihr Leben verbinden sich in der
Feier des Begräbnisses.
Die Trauerfeierlichkeiten beginnen meist mit
einer Betstunde am Vorabend des
Begräbnisses um 19:00 Uhr. Wir versuchen auf
die konkrete Situation des Verstorbenen mit
unseren Texten und Gebeten einzugehen
und beziehen auch gerne Ihre Wünsche und
Vorschläge mit ein.
Die Trauerfeierlichkeiten selbst
beginnen am Tag des Begräbnisses mit einem
Requiem um 14.00 Uhr in unserer
Pfarrkirche.
Sie haben bereits ab 13.45 Uhr
Gelegenheit, sich am Sarg noch einmal von
Ihrem lieben Verstorbenen zu
verabschieden.
Das Requiem wird üblicherweise
musikalisch vom Kirchenchor in Begleitung
der Orgel gestaltet. Sie können hier
auch gerne Liedwünsche einbringen,
die nach Möglichkeit des Chores auch erfüllt
werden. Meist wird der Chor dann auch noch
auf Kaffee und Kuchen in ein hiesiges
Gasthaus geladen.
Bitte um Voranmeldung unter der Nummer:
07412/55462 (Prof. Knödlstorfer Wilhelm)
oder 07412/52069 (Frau Sonnek Erika). Dies
ist allerdings eine freiwillige Sache, und
Sie müssen sich dazu nicht verpflichtet
fühlen.
Die Ministranten versehen ihren
Dienst freiwillig und bekommen pro Messe
50 Cent. Für ein Trinkgeld sind sie
natürlich dankbar (üblich sind bis zu 5 Euro
pro Kind). Dies ist aber ebenfalls Ihrem
Ermessen überlassen.
Vorbeter und Mesner erfüllen ihren
Dienst in der Hoffnung Ihnen ein klein wenig
hilfreich sein zu können.
Trinkgeld oder Einladung zum Totenmahl sind
nicht üblich. Falls Sie trotzdem etwas geben
wollen, so spenden Sie für Belange unseres
wunderschönen Gotteshauses.
Das Requiem wird nach Absprache mit dem
Priester gefeiert und er geht in seiner
Predigt gerne auf persönliche
Erinnerungen an Ihren lieben
Verstorbenen ein,
soweit Sie dies wollen.
Im Anschluss an das Requiem geleiten wir
dann den Verstorbenen zu seiner letzten
Ruhestätte auf den Friedhof.
Suchen Sie bei einem Todesfall in Ihrer
Familie oder in Ihrem Freundeskreis auch
Kontakt mit dem Seelsorger um über Ihre
Trauer zu reden und um eine auf den/die
Verstorbene(n) bezogene Gestaltung des
Begräbnisses zu ermöglichen.
Betreuung danach:
Am Allerseelentag wird um 19:00 Uhr in
unserer Pfarrkirche für alle Verstorbenen
des vergangenen Jahres eine Hl. Messe
gefeiert, zu der wir Sie bereits heute sehr
herzlich einladen wollen.
Wir möchten Sie, falls Sie es wünschen,
auch gerne noch über die Zeit des
Abschiednehmens hinaus in Ihrer Trauer
begleiten und im Gespräch für Sie da sein.
Melden Sie sich dazu entweder bei
Pfr. Mag. Johann Wurzer
Tel. 0676/826688063
Diakon und Pastoralassistent
Mag. Josef Poschenreithner
Tel. 0676/826688392
oder in der Pfarrkanzlei
Tel. 07412/52654 an.
Begräbnisgebühren:
Messstipendium: € 7,-
Kirche: € 18,-
Priester: € 7,-
Messner: € 7,-
Ministranten: € 4,-
Organist: € 17,40.-
Kirchenchor: € 70,-
Gesamt: € 112,40
Wir bitten Sie, die Gebühren für das
Begräbnis in der Pfarrkanzlei zu begleichen.
