Seit 13 Jahren bin ich nun schon in meiner
Arbeit als Pastoralassistent mit den Menschen in Säusenstein unterwegs,
wo ich auch wohne. Seit 2004 arbeite ich nun
auch in der Pfarre Ybbs als Pastoralassistent
mit.
|
|
1973 kam ich als drittes von fünf
Geschwistern zur Welt und wuchs in Nöchling (die
Süd-West-Spitze des Waldviertels) auf einem
Bauernhof auf.
Mein damaliger Berufswunsch, Priester zu werden,
führte mich in das Seminar und in das
Stiftsgymnasium nach Melk. Nach der Matura ging
ich in das Priesterseminar in St. Pölten um
Theologie zu studieren. Der Höhepunkt meines
Studiums war ein Studienjahr in Rom, bei dem ich
hautnah erleben konnte, wie bunt und wie weit
das Spektrum ist, dass die Weltkirche umfasst.
In Rom und danach bei einer zweimonatigen
Bibelschule in der Türkei hat sich auch meine
Berufsperspektive geändert. Ich entschloss mich,
das Priesterseminar zu verlassen und habe 1997
meinen Einsatz als Pastoralassistent in
Säusenstein begonnen. In den ersten Jahren war
mir auch die Verantwortung für die Jugendarbeit
im Dekanat Ybbs übertragen worden. Seit
September 2004 versuche ich auch in der Pfarre
Ybbs das Pfarrleben ein wenig mitzugestalten und
freue mich über so viele engagierte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Während meine Arbeit in Säusenstein sehr
umfassend ist (Vorbereiten der Liturgie,
Versuche mit Jungschargruppen, Pfarrverwaltung,
Erstkommunion-, Firmvorbereitung, Leitung der
Singgruppe …) ist das Tätigkeitsfeld in Ybbs
genauer umrissen. Hier arbeite ich besonders in
der Erstkommunion- und in der Firmvorbereitung
mit und versuche mit dem Jugendchor „Dis-Harmony“
und dem Jugendtreff einige Akzente für
Jugendliche zu setzen. Gemeinsam mit dem
Pfarrteam versuche ich auch immer wieder mit
Besinnungsabenden oder Kursangeboten (z.B.
„Lebenswelt-Glaubenswelt“) den Schatz unseres
Glaubens er-lebbar zu machen.
Immer wichtiger wird mir neben den Kontakten zu
den Menschen besonders die Liturgie, weil ich
davon überzeugt bin, dass unsere Gottesdienste
das Zeug dazu haben, uns Mitfeiernde zu
berühren, unsere Lebenssituationen im Gebet
aufzugreifen und dass sie so mehr zu echten
Feiern des Lebens werden können.