Zum Abschluss des
Sängerjahres des Kirchenchores Ybbs traf sich am
3.6.2007 eine große Schar Sänger und Sängerinnen
und deren Partner und Kinder am Parkplatz des
Friedhofes Ybbs, um einen Marsch nach
St. Martin anzutreten.
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Obwohl ein
musikalischer Leckerbissen im Hochamt am
Vormittag in der Pfarrkirche gesungen wurde,
hatte der „Wettergott“ vorerst kein Erbarmen mit
den Wanderern. Es schüttete in Strömen, die
Stimmung konnte das aber nicht verderben. Nach
einem kurzen Zuwarten startete die Gruppe.
Der Weg führte über die
Kreuzbirkenstraße nach Pfaffenberg, weiter nach
Karlsbach und durch den Hohlweg weiter zum
Bildstöckl bei den "Linden am Hochfeld". An
diesem Ort wurde einst die Glocke der
Pfarrkirche St. Martin vergraben, um nicht zu
Kanonen gegossen zu werden. Lange war sie in
Vergessenheit geraten, später wurde sie von
Wildschweinen ausgebuddelt
und im Gedenken daran dieses Marterl errichtet.
In einer
stimmungsvollen Andacht dankte Pfarrer Mag.
Wurzer für die geleistete Arbeit im Dienste der
Kirche, die besonderen Highlights in Form der
Hochämter
mit Orchester, besonders aber auch für die
gesangliche Gestaltung der Begräbnisse, um die
unsere Pfarre vielfach beneidet wird.
Ein berührendes Gedenken an die kürzlich
verstorbenen Traude Pöchhacker brachte einen
Bezug zur Vergänglichkeit des Lebens und die
Hoffnung auf ein glückliches Leben nach dem
Tode.
Nach
kurzem Gehweg ereichten die Wanderer den
Pfarrhof in St. Martin, wo schon Labung in Form
eines kalten Buffets und Getränken von "der
guten Seele des Pfarrhofes", Frau Gindl,
vorbereitet war. Nach der Stärkung wurde – wie
kann es bei einem Kirchenchor anders sein – noch
kräftig mit Begleitung durch die Ziehharmonika,
gespielt von Heidi Nussbaummüller, gesungen.
Ein
besonderer Dank gilt dem Chorleiter Mag. Johann
Simon Kreuzpointner
und vor allem auch seiner Gattin Elvira, die ihm
den Freiraum für seine Leidenschaft und Berufung
ermöglicht.
Dass der
Dienst an der Kirche mit der Freude am Gesang
eine besonders
schöne und erfüllende Verbindung sein kann,
wurde mit diesem Chorausflug eindrucksvoll
vermittelt.
Daher der Aufruf an alle, die gerne singen:
Eine Probe zu besuchen kostet, außer einer
kleine Überwindung zum Hingehen, nichts, kann
aber große Bereicherung bringen.