Herr Jesus Christus, ich mache mich auf
den Weg zu dem, den ich jetzt besuchen möchte.
Ich weiß nicht, ob er mich erwartet, oder ob ich
heute ungelegen komme. Was immer auch sein mag,
ich akzeptiere es.
In welcher Verfassung er sich gerade auch
befindet:
Ich nehme ihn an, wie er ist.
Lass mich hören, was er wirklich sagt, gibt mir
die Worte, die er braucht, und lass mich tun,
was ihm weiterhilft.
Er soll spüren, dass er nicht alleine ist,
sondern, dass jemand Anteil an seinem Leben
nimmt.
Segne ihn und segne auch mich.
Sei bei uns und bleibe bei uns heute und alle
Tage und in alle Ewigkeit.
Amen.


Alte, kranke,
einsame Menschen
besuchen und Trauernde begleiten
Ein Seminar in 5 Teilen in der PFARRE YBBS
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Alte Menschen vereinsamen in
ihren Wohnungen. Besonders wenn die Mobilität
eingeschränkt ist und sich eine Krankheit
dazugesellt, werden die sozialen Kontakte immer
weniger und die Tendenz zum Rückzug stärker.
Trauernde fühlen sich in ihrer Situation oft
allein gelassen.
Kontakte zu haben, Gemeinschaft zu erleben,
Beziehungen zu pflegen ist aber für jeden
Menschen notwendig und zudem ein wesentliches
Kennzeichen christlicher Gemeinden. Auf Menschen
gezielt zuzugehen, sie zu besuchen und ihnen
Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu ermöglichen,
ist daher ein wertvoller Dienst, den wir
unseren Mitmenschen erweisen können.
Dieses Seminar ist für jene gedacht, die aus
persönlichem Interesse alte, kranke, einsame
oder trauernde Menschen bereits besuchen oder
dies tun möchten und dafür konkrete Anregungen
suchen.
Dieses Seminar ist aber auch wertvoll für jene,
die bereits in einem organisierten Besuchsdienst
eingebunden sind.
Seminar in fünf Teilen
1. Teil: „Die Lebenssituation alter und
kranker Menschen“
DGKS Erni SIRLINGER,
Einsatzleiterin Mobiles Hospiz, Caritas
Physische, emotionale und psychische
Veränderungen im Alterungsprozess.
Diverse Krankheitsbilder und ihre Bedürfnisse.
Veränderungen in den Lebensumständen.
Fähigkeiten und Stärken von alten Menschen.
2. Teil: „Kommunikation –
Gesprächsführung“
DGKS Nina SCHNETZINGER,
Einsatzleiterin Sozialstation, Wieselburg
Bedingungen für ein Gespräch. Gesprächsführung
Vertraulichkeit und Diskretion
Umgang mit belastenden Gesprächssituationen
Kommunikation mit Menschen, die nicht reden
können
3. Teil: „Trauerbegleitung“
Christine SCHUBERT, Trauerbegleiterin, Mank
persönliche Trauererfahrungen, Trauerphasen
Herausforderungen in der Begleitung von
trauernden Menschen
Hilfestellungen im Umgang mit Trauernden
4. Teil: „Hoffnung aus dem Glauben“
Mag. Josef POSCHENREITHNER,
Pastoralassistent, Ybbs
In Situationen der Angst, des Leidens, der
Trauer und der Verzweiflung Glaubens- und
Sinnfragen aufgreifen
Bei Besuchen Vertrauen und Geborgenheit
vermitteln
Hoffnung aus dem Glauben schöpfen
5. Teil: „Und ihr habt mich besucht“
Christian KÖSTLER, Pfarrcaritas Mostviertel
Ermutigung zum Besuch
Chancen und Herausforderungen für mich,
Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und Grenzen
Konkrete Beispiele und Anregungen für Besuche
Überlegungen und Ideen für eine Weiterarbeit