„Im Haus meines Vaters gibt es viele
Wohnungen“ (Joh
14,1-12) – diese Zusage von Jesus
stellten wir bei der Familienmesse am 20. April
2008 in die Mitte unseres gemeinsamen
Gottesdienstes.
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Jeder hat seinen Platz, egal wie verschieden
wir sind.
Verspricht das nicht Geborgenheit, werden da
nicht heimelige Gefühle in uns wach?
Um diese Gefühle besser nachspüren zu können,
baten wir die Kinder ein Kuscheltier oder einen
Kuschelpolster zum Gottesdienst mitzubringen.
Viele Kinder kamen dieser kleinen Aufforderung
nach und setzten sich nach der Lesung mit ihren
mitgebrachten Sachen in den Altarraum auf
Matratzen und konnten so in gemütlicher
Atmosphäre den Worten des Evangeliums lauschen.
Danach erzählte ihnen unser Diakon Josef
Poschenreithner, wo und wie er sich geborgen
fühlt. Er fragte auch die Kinder, bei wem bzw.
wo sie sich geborgen fühlen. Es ist ein nettes
Gespräch zwischen Josef und den Kindern
entstanden, während die Erwachsenen sich mit
Impulsfragen zum Evangelium in Stille
auseinandersetzten.
Es war eine sehr schöne, ansprechende Messfeier
– für die Kinder, weil sie diese Geborgenheit,
die uns Jesus verspricht, durch die ihnen
vertrauten Dinge, die sie bei sich hatten
wirklich ein bisschen nachspüren konnten; für
die Erwachsenen, weil sie sich in Stille mit dem
Wort Gottes beschäftigen und ihren Gedanken
freien Lauf lassen konnten.