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Die Familienmesse vom 20. April 2008

Was macht das
Kuscheltier beim Kindergottesdienst?


„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen“ (Joh 14,1-12) – diese Zusage von Jesus stellten wir bei der Familienmesse am 20. April 2008 in die Mitte unseres gemeinsamen Gottesdienstes.

Jeder hat seinen Platz, egal wie verschieden wir sind.
Verspricht das nicht Geborgenheit, werden da nicht heimelige Gefühle in uns wach?

Um diese Gefühle besser nachspüren zu können, baten wir die Kinder ein Kuscheltier oder einen Kuschelpolster zum Gottesdienst mitzubringen. Viele Kinder kamen dieser kleinen Aufforderung nach und setzten sich nach der Lesung mit ihren mitgebrachten Sachen in den Altarraum auf Matratzen und konnten so in gemütlicher Atmosphäre den Worten des Evangeliums lauschen.
Danach erzählte ihnen unser Diakon Josef Poschenreithner, wo und wie er sich geborgen fühlt. Er fragte auch die Kinder, bei wem bzw. wo sie sich geborgen fühlen. Es ist ein nettes Gespräch zwischen Josef und den Kindern entstanden, während die Erwachsenen sich mit Impulsfragen zum Evangelium in Stille auseinandersetzten.
Es war eine sehr schöne, ansprechende Messfeier – für die Kinder, weil sie diese Geborgenheit, die uns Jesus verspricht, durch die ihnen vertrauten Dinge, die sie bei sich hatten wirklich ein bisschen nachspüren konnten; für die Erwachsenen, weil sie sich in Stille mit dem Wort Gottes beschäftigen und ihren Gedanken freien Lauf lassen konnten.

 

 

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© 2008 Pfarre Ybbs   Text: Irmgard Hinterndorfer
zuletzt geändert: 07.12.2010 Bildquelle: Karl Hinterndorfer